Ich bin Joram Seewi, ausgebildeter Leistungstrainer des Deutschen Schachbundes mit über 35 Jahren Erfahrung in der Schach-Nachwuchsförderung. Seit frühester Jugend spiele ich selber aktiv Schach,
aus Spaß am Spiel und weil ich die Intensität einer Wettkampfpartie unter Turnierbedingungen trotz der Anspannung immer wieder genieße. Ich habe an zwei Deutschen Meisterschaften teilgenommen
und im belgischen Pendant der Deutschen Schach-Bundesliga, der 1. Division, gespielt. Im Jahr 2020 konnte ich gegen Exweltmeister Anatoli Karpow in einer Simultanpartie unentschieden spielen
(und er ist dabei noch gut weggekommen!).
Bei Rrrums, da fällt der König! unterrichte ich mit viel Engagement
die Kleinsten, die Mittleren und die Schon-ganz-schön-Großen. Bis heute fasziniert mich der ungeheure Variantenreichtum des Spiels, und diese Faszination möchte ich weitergeben.
Ein Bonus am Schach ist, dass man dabei automatisch viele Dinge lernt, die weit übers Schach hinaus nützlich sind. Planen, Abwägen, mit Wahrscheinlichkeiten umgehen und auch in schwieriger
Lage Entscheidungen fällen, all das sind Kernaspekte dieses zeitlosen, immergrünen Spiels. In meinem Schachunterricht lernen die Kinder flexibles Denken, gleichzeitig bauen sie kommunikative Fähigkeiten
auf, indem sie ihre Züge und Ideen erläutern.
Mein Ziel ist es, über das Schach die Freude am Lernen zu entfachen. Es ist immer wieder schön, die Aha-Momente bei den Kindern mitzubekommen. Manchmal kann man dabei geradezu sehen, wie Kinder
über sich hinauswachsen.
Bisher war ich unter anderem an der Grundschule Sonnenhügel in Königswinter tätig, wo über 60 Kinder am Schachunterricht teilnahmen. Außer Schulkindern trainiere ich auch
Vereinsspieler und gebe Online-Unterricht für Kinder und Erwachsene.
„Wenn Schachtag ist, freue ich mich schon beim Frühstück!“ (Hannah, 6)
„Mein Papa hat geguckt wie ein erstaunter Fisch, als ich gestern gegen ihn gewonnen habe!“ (Luis, 9)
„Schach ist mein Lieblingsfach!“ (Maximilian, 8)
„Nach dem Schachunterricht hat Melina zuhause immer viel zu erzählen!“ (Jessica, 40, Mutter von Melina, 8)
„Die Stunde ist immer viel zu schnell vorbei!“ (Sophie, 8)
„Der Springer ist der Coolste!“ (Leonis, 8)
„Ich wollte gar nicht aufhören, obwohl mein Kopf schon müde war.“ (Daphne, 6)
„Seine Konzentrationsfähigkeit hat eindeutig zugenommen. Der Schachunterricht tut ihm gut!“ (Sebastian, 36, Vater von Vincent, 9)
Schach, das »königliche Spiel«, ist längst ein Breitensport geworden.
Aufgrund zahlreicher Initiativen, wie zum Beispiel von der Deutschen Schulschachstiftung, wird Schach bereits in vielen deutschen Schulen unterrichtet, unter
anderem in Köln, Dortmund und Bremen, und die Schüler sind überall mit Begeisterung dabei. Die Schüler von
Rrrums, da fällt der König!
werden von einem erfahrenen Schachlehrer schrittweise nach dem Konzept der Stappen-Methode angeleitet und lernen von den Regeln bis zur Turnierspielstärke nach einem klaren Leitfaden.
Als ersten Abschluss erlangen die Kinder das RDFDK-Bauerndiplom. Es folgen weitere Stufen (Springer-, Läufer-, Turm- und Damendiplom),
und wer dranbleibt, erhält schließlich das RDFDK-Königsdiplom.
Die Abschlüsse sind dabei nicht fest an Schuljahre oder ‑halbjahre gekoppelt. Wer schneller ist, darf schneller.
Die Deutsche Schulschachstiftung hatte die Universität Trier mit einer vierjährigen Studie beauftragt, um die Auswirkungen von Schachunterricht auf die
kognitive Entwicklung von Grundschulkindern zu prüfen. Das eindeutige Fazit:
· Schon eine Stunde Schach pro Woche hilft den Schülern in ihrer gesamten Entwicklung.
· Die schulischen Leistungen in Mathematik verbesserten sich im Vergleich mit der Kontrollgruppe mehr als doppelt so stark. Und im Sprachunterricht waren die Effekte sogar noch größer!
• Sozialverhalten und Empathie
• Eigenverantwortung
• systematisches Problemlösen
• das Gedächtnis
• mit Niederlagen umgehen
• die Fantasie
• den Fairplay-Gedanken
• Konzentrationsfähigkeit
• Sprach- und Ausdrucksvermögen
• logisches Denken
• die Vorstellungskraft
• Integration
• gezielte Mustererkennung
• eigenständiges Arbeiten
• Selbstbewusstsein
• positive Grundhaltung
• eine zusätzliche Dimension
• Kommunikation
• Sinn für Ästhetik
• Sorgfalt und Umsicht
• jede Menge Spaß!